Die Anfänge nach dem Zweiten
Weltkrieg waren nicht leicht. Ausmarschiert wurde mit der
alten Fahne, in Zivilkleidung und mit einem Stoffhut als
Kopfbedeckung. An einen Säbel war nicht zu denken,
dieser wurde, wie eine neue Fahne und selbstgefertigte Schulterstücke,
unter der Führung von Hptm. Horst Herold angeschafft.
Die Uniform bestand in dieser Zeit immer noch aus Zivilkleidung.
Am Hut wurde die linke Krempe – mit einer ausgeschnittenen
Schießscheibe davor – hochgenäht. Das Jahresschießen
auf dem Schießstand wurde ebenfalls eingeführt,
welches bisher an der Schießbude stattfand. Diese
Änderungen fielen alle in den Zeitraum unter Hptm.
Herolds Führung.
Die Uniform der Rotte besteht heute aus einem dunklen Anzug
mit blauen Biesen an der Hose und am linken Ärmel,
an dem auch das Rottenemblem angebracht ist. Weißes
Hemd, dunkle Krawatte, ebensolche Halbschuhe und Socken
sowie weiße Handschuhe komplettieren die Uniform.
Als Kopfbedeckung dient ein dunkler Hut, bei dem die linke
Krempe mit einer kleinen Schützenscheibe hochgenäht
ist.
Obwohl den Junggesellen aufgrund der Statuten verwehrt ist,
die Königswürde zu erringen, nehmen seit jeher
reichlich Junggesellen am Schützenfest teil. Dieses
ist wohl auf die gute Kameradschaft und die Einigkeit innerhalb
der Rotte zurückzuführen, es gibt in jedem Schützenjahr
reichlich zu lachen und zu feiern. Das Schützenjahr
beginnt bei der Junggesellenrotte mit der Rottenversammlung
am Mittwoch vor Himmelfahrt. Hier bestätigt die Rotte
Neuwahlen und Beschlüsse
Junggesellen-Hptm. Horst Herold Ende
der 50er Jahrer
beim Parademarsch auf dem Marktplatz